Isildur

Mensch von Númenor. Sohn Elendils, Vorfahr Aragorns.

Isildur entkam mit seinem Vater und seinem Bruder Anárion dem Untergang von Númenor. In einem Sturm kamen sie mit ihren Schiffen nach Mittelerde. Elendil landete im Norden (und gründete später das Nördliche Königreich von Arnor). Isildur wurde mit Anárion nach Süden getrieben und sie segelten den Anduin hinauf, wo sie Gondor gründeten. Die Hauptstadt des Reiches war Osgiliath. Isildur wohnte in Minas Ithil und Anárion in Minas Anor.

In Minas Ithil wurde der Älteste Baum, Telperion der Weiße, eingepflanzt. Isildur erhielt zwei der Palantíri, Anaron ebenfalls zwei, und Elendil hatte drei. Damit konnten sie vieles sehen und hielten Verbindung untereinander.

Sauron, der wiedererwacht war und eine neue Gestalt angenommen hatte, rüstete zum Krieg. Er eroberte Minas Ithil und vernichtete den Weißen Baum. Isildur entkam und traf mit Elendil und Gil-galad zusammen. Sie schlossen ein Bündnis, den ›Letzten Bund‹. Bei Dagorlad, in der Nähe des nordwestlichen Tores nach Mordor, trafen sie auf Saurons Heer. Elendils Schwert Narsil versetzte den Feind in Schrecken (dieses Schwert wurde später für Aragorn neu geschmiedet).

Barad-dûr wurde sieben Jahre lang belagert. Anarion fiel. Am Ende kämpfte Sauron selbst mit Gil-galad und Elendil und beide wurden sie erschlagen. Dabei zerbrach das Schwert Narsil. Mit dem zerbrochenen Schwert schlug Isildur den Einen Ring von Saurons Hand. Damit begann das DZ

Er behielt den Ring als Erbstück und dies wurde ihm schließlich zum Verhängnis, den der Ring hatte seinen eigenen Willen. Auf der Flucht vor Orks entglitt er seinem Finger und verschwand im Anduin und Isildur wurde getötet, weil er nicht länger unsichtbar war.

Die Bruchstücke von Narsil jedoch waren erhalten geblieben und Elrond sagte voraus, daß das Schwert erst wieder neu geschmiedet würde, wenn der Eine Ring wiedergefunden werde und Sauron wiederkehre.

(Vgl. S 318 ff.)

Autor: CG